Neurodivergenz verstehen, Verhalten einordnen

Trotz oder Überforderung? Warum Verhalten nur die Spitze des Eisbergs ist

Trotz oder Überforderung? Warum Verhalten nur die Spitze des Eisbergs ist

Montagmorgen, halb acht. Die Jacke liegt schon wieder auf dem Boden. Die Schuhe sind falsch herum angezogen, die Zähne noch nicht geputzt und auf die Bitte, sich jetzt wirklich zu beeilen, folgt ein Schrei, der durchs ganze Treppenhaus hallt.

Fünf Minuten später sitzen alle im Auto. Angespannt und eigentlich schon erschöpft, obwohl der Tag gerade erst begonnen hat. Und irgendwo zwischen Zeitdruck und schlechtem Gewissen taucht dieser Gedanke auf: Warum macht mein Kind das jede Woche wieder?

Solche Situationen begegnen mir in Gesprächen mit Eltern und pädagogischen Fachkräften immer wieder. Und häufig folgt darauf ziemlich schnell die Frage: Ist mein Kind einfach trotzig? Bin ich nicht konsequent genug? Oder mache ich etwas falsch?

Vielleicht liegt die entscheidende Frage aber an einer ganz anderen Stelle.

Denn was wir als Trotz, Verweigerung oder schwieriges Verhalten wahrnehmen, kann Ausdruck eines Nervensystems sein, das in diesem Moment sehr viel mehr bewältigen muss, als von außen sichtbar ist.

Genau hier beginnt für mich Neurokompetenz.

Verhalten ist sichtbar. Vieles andere nicht.

In unserer Weiterbildung zur Fachberater:in für Neurokompetenz arbeiten wir mit einem Bild, das zunächst sehr einfach erscheint. Verhalten ist wie die Spitze eines Eisbergs.

Wir sehen den Schrei, das Weglaufen, das Nein, die zugeschlagene Tür, das Kind unter dem Tisch oder eben die Jacke, die zum dritten Mal auf dem Boden landet.

Was wir nicht unmittelbar sehen, ist all das, was in diesem Moment ebenfalls eine Rolle spielen kann. Wie viele Reize muss das Kind gerade verarbeiten? Wie erschöpft ist es? Was ist vorher passiert? Wie sicher fühlt sich die Situation an? Welche Erwartungen muss es gleichzeitig erfüllen? Wie gut kann es gerade seine Aufmerksamkeit verlagern, eine Handlung beginnen oder mehrere Schritte hintereinander planen?

Und natürlich kann auch die individuelle Art der Wahrnehmung und Verarbeitung eine Rolle spielen, etwa bei ADHS, Autismus, Hochbegabung oder hoher Sensitivität.

Trotzdem wäre es mir zu kurz gegriffen, all das ausschließlich im Kind oder in seinem Nervensystem zu suchen.

Denn Verhalten entsteht nicht losgelöst von seiner Umgebung. Es entsteht immer in einem Zusammenspiel. Zwischen einem Menschen und den Bedingungen, die ihn gerade umgeben. Zwischen Anforderungen und vorhandenen Möglichkeiten. Zwischen dem, was von außen erwartet wird, und dem, was innen gerade verfügbar ist.

Deshalb interessiert mich bei einem Kind nicht nur die Frage: Was ist hier los?

Mich interessiert viel mehr: Was braucht dieses Kind mit diesem Nervensystem, in dieser Situation und unter diesen Bedingungen, damit es wieder handlungsfähig werden kann?

Das heißt nicht, jedes Verhalten gutzuheißen. Es heißt auch nicht, dass Grenzen plötzlich keine Rolle mehr spielen. Es bedeutet zunächst nur, verstehen zu wollen, bevor wir verändern.

Denn wenn wir nicht verstehen, wie ein Verhalten entstanden ist, versuchen wir schnell, genau das zu verändern, was wir sehen. Und übersehen dabei möglicherweise das, was darunter liegt.

Wenn Überforderung wie Trotz aussieht

Unser Gehirn verarbeitet nicht einfach nur das, was gerade passiert. Es versucht fortlaufend vorherzusagen, was als Nächstes kommt. Diese Vorhersagbarkeit hilft uns dabei, uns in einer komplexen Welt zurechtzufinden.

Das merken wir im Alltag meistens gar nicht.

Für manche Kinder kann deshalb etwas, das von außen sehr klein wirkt, ziemlich viel innere Arbeit bedeuten. Ein Wechsel vom Frühstück zum Anziehen zum Beispiel. Oder vom freien Spiel zum Stuhlkreis. Vom Unterricht in die Pause. Vom Spielen zum Losgehen.

Das Kind muss eine Tätigkeit beenden, seine Aufmerksamkeit lösen, sich auf etwas Neues einstellen, vielleicht mehrere Handlungsschritte planen und gleichzeitig noch Geräusche, Körperempfindungen, Sprache und die Erwartungen der Erwachsenen verarbeiten.

Wir sagen vielleicht nur:

„Zieh bitte deine Schuhe an.“

Für das Kind kann in diesem einen Satz eine ganze Reihe von Anforderungen stecken.

Manche Kinder bewältigen solche Wechsel fast nebenbei. Andere brauchen mehr Zeit, mehr Orientierung, weniger gleichzeitige Anforderungen oder jemanden, der ihnen hilft, den Übergang zu gestalten.

Und dann kommt noch die Tagesform hinzu.

Müdigkeit, Hunger, Zeitdruck, viele soziale Situationen, Lärm oder ein bereits anstrengender Vormittag verändern, was einem Menschen in einem bestimmten Moment zur Verfügung steht.

Genau deshalb kann dasselbe Kind an einem ruhigen Nachmittag auf eine Aufforderung reagieren, die am Montagmorgen zu einer vollständigen Eskalation führt.

Das Kind ist nicht plötzlich unkooperativer geworden. Seine Möglichkeiten sind in diesem Moment andere.

Das ist ein Unterschied, der unseren Blick auf eine Situation grundlegend verändern kann.

Wir müssen nicht erst wissen, wie ein Nervensystem heißt

Dieser Blick ist nicht nur für Kinder mit einer Diagnose relevant.

Wir alle kennen Tage, an denen uns Dinge schwerfallen, die an anderen Tagen überhaupt kein Problem darstellen. Unsere Möglichkeiten hängen davon ab, wie sicher, ausgeschlafen, belastet oder angespannt wir gerade sind und in welcher Umgebung wir uns befinden.

Bei neurodivergenten Kindern können bestimmte Anforderungen allerdings häufiger oder intensiver mit ihrer individuellen Art der Wahrnehmung und Verarbeitung zusammentreffen. Das kann zum Beispiel Kinder mit ADHS oder Autismus betreffen, hochbegabte Kinder oder Kinder mit einer hohen Sensitivität.

Dabei finde ich einen Gedanken besonders wichtig: Wir müssen nicht auf eine Diagnose warten, bevor wir anfangen dürfen, genauer hinzusehen.

Eine Diagnose kann unglaublich wertvolle Orientierung geben. Sie kann Zusammenhänge sichtbar machen, Zugang zu Unterstützung ermöglichen und für Kinder und Familien entlastend sein. Aber sie ist keine Voraussetzung dafür, Belastungen ernst zu nehmen oder Bedingungen anzupassen.

Wir müssen nicht erst wissen, wie ein Nervensystem heißt, um ernst zu nehmen, was es uns zeigt.

Neurokompetenz bedeutet deshalb für mich auch, nicht ständig zu fragen, wie wir ein Kind dazu bekommen, innerhalb vorhandener Bedingungen besser zu funktionieren.

Manchmal müssen wir uns stattdessen die Bedingungen selbst ansehen.

Wo wird etwas zur Barriere? Wo passen Anforderungen und Möglichkeiten gerade nicht zusammen? Was könnten wir verändern, damit dieses Kind wieder teilnehmen, lernen, spielen oder einfach Teil der Gemeinschaft sein kann?

Nicht jedes Gehirn braucht dieselbe Umgebung, dieselben Erwartungen und dieselben Wege. Und genau das mitzudenken, ist für mich ein wesentlicher Teil von Neurokompetenz.

Was im Alltag helfen kann

Wenn wir über Neurokompetenz sprechen, kann das schnell sehr groß klingen. Im Alltag beginnt sie aber häufig mit erstaunlich kleinen Veränderungen.

Ein Beispiel sind Übergänge.

Statt ein Kind mitten aus einer Tätigkeit heraus mit der nächsten Anforderung zu konfrontieren, können wir Orientierung schaffen.

„Noch zwei Minuten, dann ziehen wir die Schuhe an.“

Für manche Kinder reicht dieser Satz. Andere profitieren von Bildern, einem Timer, einem vertrauten Ritual oder davon, schon vorher zu wissen, was nach dem nächsten Schritt kommt.

Es geht dabei nicht darum, die eine Methode zu finden, die bei allen Kindern funktioniert. Viel hilfreicher ist die Frage: Was gibt diesem Kind Orientierung?

Ähnlich ist es in Situationen, in denen ein Kind bereits stark aufgebracht oder überfordert ist.

Wir Erwachsenen neigen dann manchmal dazu, besonders viel erklären zu wollen. Wir begründen, erinnern, fragen nach und versuchen, die Situation möglichst schnell zu klären.

Nur ist genau dafür in diesem Moment häufig kaum Kapazität vorhanden.

Dann kann weniger tatsächlich mehr sein. Weniger Sprache. Weniger zusätzliche Anforderungen. Vielleicht weniger Reize. Ein ruhigerer Ton. Abstand, wenn Abstand hilft. Nähe, wenn Nähe gewünscht ist.

Co Regulation bedeutet für mich dabei nicht, dass Erwachsene ein Kind „ruhig machen“.

Wir können einem anderen Menschen Regulation nicht verordnen. Aber wir können Bedingungen schaffen, in denen sein Nervensystem wieder mehr Sicherheit findet.

Und manchmal besteht unsere wichtigste Aufgabe in diesem Moment darin, selbst nicht noch mehr Unruhe in eine ohnehin schon überfordernde Situation hineinzutragen.

Über das, was passiert ist, können wir später sprechen. Wenn wieder genug Kapazität da ist, um überhaupt zuhören, nachdenken und gemeinsam verstehen zu können.

Nicht nur auf den einzelnen Moment schauen

Eine der hilfreichsten Veränderungen in der Begleitung von Kindern ist für mich, nicht jeden Vorfall für sich zu betrachten.

Wenn ein Kind immer wieder morgens eskaliert, lohnt sich ein Blick auf den Morgen.

Wenn es regelmäßig nach einem langen Schultag zusammenbricht, lohnt sich ein Blick auf diesen Schultag.

Wenn Konflikte vor allem bei Übergängen, Lautstärke, Zeitdruck oder mehreren gleichzeitigen Anforderungen entstehen, erzählt uns das etwas.

Deshalb arbeiten wir in der Neurokompetenz mit einem sehr einfachen Prinzip:

BEOBACHTEN. HYPOTHESEN BILDEN. AUSPROBIEREN. KORRIGIEREN.

Das klingt vielleicht unspektakulär. Tatsächlich steckt darin aber eine Haltung, die ich für enorm wichtig halte.

Wir müssen nicht sofort wissen, warum ein Kind etwas tut.

Wir dürfen beobachten. Wir dürfen eine Idee dazu haben. Wir dürfen etwas verändern und schauen, was passiert. Und wir dürfen unsere Erklärung wieder verwerfen, wenn sie nicht passt.

Gerade bei neurodivergenten Kindern finde ich diese Form der Demut wichtig. Ein Verhalten kann viele Gründe haben. Und auch wenn wir sehr viel über ADHS, Autismus, Sensitivität oder andere Profile wissen, kennen wir deshalb noch lange nicht automatisch den einzelnen Menschen vor uns.

Manchmal lohnt sich ein Blick auf den Montagmorgen selbst

Gehen wir noch einmal zurück zum Anfang.

Vielleicht braucht dieses Kind tatsächlich nicht die fünfte Erinnerung daran, sich endlich zu beeilen.

Vielleicht hilft es, wenn die Kleidung schon am Abend bereitliegt. Vielleicht braucht es morgens weniger Sprache. Einen Ablauf, den es sehen kann. Fünf Minuten mehr Zeit. Frühstück ohne Radio. Hilfe dabei, überhaupt mit dem ersten Schritt anzufangen.

Oder vielleicht ist heute schlicht ein Morgen, an dem weniger geht als gestern.

All das bedeutet nicht, dass wir Kindern jede Anforderung abnehmen oder ihnen nichts mehr zutrauen.

Im Gegenteil.

Wenn wir Barrieren reduzieren, schaffen wir häufig überhaupt erst die Voraussetzungen dafür, dass ein Kind seine Fähigkeiten zeigen und zunehmend selbstständig handeln kann.

Für mich liegt darin ein wichtiger Unterschied.

Wir fragen nicht: Wie kann dieses Kind lernen, noch mehr auszuhalten?

Sondern zunächst: Was macht es ihm gerade so schwer?

Und dann schauen wir, was davon veränderbar ist.

Und was ist mit Grenzen?

Diese Frage kommt fast immer. Und sie ist wichtig.

Natürlich brauchen Kinder Grenzen. Neurokompetenz bedeutet nicht, dass jedes Verhalten möglich sein muss.

Ein Kind darf wütend sein. Und gleichzeitig darf ich verhindern, dass es einen anderen Menschen schlägt.

Ich kann sagen: „Ich lasse nicht zu, dass du mich schlägst.“

Ich kann schützen, begrenzen und Orientierung geben.

Was ich dafür nicht tun muss, ist aus dem Verhalten des Kindes eine Aussage über seinen Charakter zu machen.

Das ist für mich ein wesentlicher Unterschied.

Ich kann ein Verhalten begrenzen und gleichzeitig neugierig darauf bleiben, warum es entstanden ist. Ich kann ein Kind schützen und andere Menschen schützen, ohne zu beschämen. Und ich kann eine Grenze halten, ohne Beziehung zu entziehen.

Gerade in schwierigen Situationen brauchen Kinder nicht weniger Orientierung. Häufig brauchen sie sogar mehr davon. Aber Orientierung und Beschämung sind nicht dasselbe.

Wann lohnt sich ein fachlicher Blick?

Nicht jeder schwierige Morgen braucht eine Diagnose. Nicht jede starke Reaktion bedeutet Neurodivergenz.

Wenn bestimmte Situationen allerdings immer wieder eskalieren, wenn Anforderungen regelmäßig zu großer Überforderung führen, wenn Kita, Schule oder Familienalltag zunehmend von Konflikten geprägt sind oder ein Kind selbst deutlich unter einer Situation leidet, kann ein fachlicher Blick sehr hilfreich sein.

Auch hier würde ich nicht mit der Frage beginnen: „Was stimmt mit diesem Kind nicht?“

Sondern eher mit: Was sehen wir hier eigentlich genau und was haben wir vielleicht bisher noch nicht verstanden?

Diagnostik kann dabei ein wichtiger Teil des Weges sein. Gleichzeitig müssen Familien und pädagogische Fachkräfte nicht auf eine Diagnose warten, bevor sie anfangen dürfen, genauer hinzusehen, Belastungen ernst zu nehmen und erste Bedingungen zu verändern.

Für Eltern haben wir deshalb den Elternkompass entwickelt. Er soll dabei helfen, kindliches Verhalten, Stressreaktionen und individuelle Bedürfnisse besser einzuordnen und einen eigenen neurokompetenten Blick auf den Familienalltag zu entwickeln.

In unserer Weiterbildung zur Fachberater:in für Neurokompetenz gehen wir noch tiefer. Fachkräfte aus Pädagogik, Beratung und Begleitung lernen dort, Entwicklung und Verhalten nicht auf Diagnosen oder einzelne sichtbare Reaktionen zu reduzieren. Wir betrachten biologische, psychologische und soziale Faktoren gemeinsam und fragen immer wieder, was dieses Wissen ganz konkret für Familie, Kita, Schule und Beratung bedeutet.

Denn Neurokompetenz ist für mich letztlich kein Wissen über eine bestimmte Gruppe von Kindern.

Sie verändert unseren Blick auf Menschen.

Häufige Fragen

Bedeutet das, dass ich auf Regeln und Grenzen verzichten sollte?

Nein. Kinder brauchen Orientierung, Sicherheit und verlässliche Grenzen. Gerade in belastenden Situationen kann das besonders wichtig sein. Entscheidend ist, wie wir Grenzen gestalten. Sie können klar sein und gleichzeitig Beziehung erhalten. Sie können schützen, ohne zu beschämen.

Woran erkenne ich, ob es mehr als eine Phase ist?

Ein einzelner schwieriger Morgen sagt erst einmal wenig aus. Interessanter sind wiederkehrende Muster. Wenn bestimmte Anforderungen über längere Zeit immer wieder zu starker Überforderung führen, ein Kind selbst darunter leidet oder seine Teilhabe in Familie, Kita, Schule oder Freizeit zunehmend eingeschränkt ist, kann eine fachliche Einschätzung sinnvoll sein.

Ist Neurokompetenz vor allem für Eltern neurodivergenter Kinder wichtig?

Nein. Neurokompetenz beginnt für mich nicht mit einer Diagnose. Sie beginnt mit dem Verständnis, dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen, lernen, Reize verarbeiten, Beziehungen gestalten und mit Anforderungen umgehen.

Wenn wir das wirklich ernst nehmen, verändert sich nicht nur unser Umgang mit einzelnen Kindern.

Es verändert auch die Umgebungen, die wir für sie schaffen.

Und vielleicht ist das die Frage, die ich nach einem schwierigen Montagmorgen gerne häufiger stellen würde:

Nicht nur: Wie bekommen wir dieses Verhalten jetzt weg?

Sondern: Was erzählt uns dieses Verhalten über das, was gerade noch nicht gut genug passt?

Denn das Verhalten sehen wir.

Um den Menschen dahinter zu verstehen, müssen wir ein Stück weiter schauen.

Wie kann ich lernen, Verhalten neurokompetent einzuordnen und sicherer damit umzugehen?

Genau hier setzt Neurokompetenz an: Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern besser zu verstehen, was dahinterliegen könnte – und daraus konkrete nächste Schritte abzuleiten. Am Institut für Neurokompetenz (IFN) vermitteln wir dafür wissenschaftlich fundiertes Wissen, strukturierte Orientierung und praxisnahe Handlungskompetenz für Menschen, die Kinder, Jugendliche oder Erwachsene professionell begleiten.

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen und erfahren möchtest, wie wir Neurokompetenz verstehen und vermitteln, laden wir dich zu unserem kostenlosen Live-Infoabend ein. Dort bekommst du einen Einblick in unsere Arbeit, unseren fachlichen Ansatz und die Möglichkeiten, dich am IFN fundiert im Bereich Neurokompetenz zu spezialisieren.

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ÜBER DIE AUTORIN

Autor

Svenja Kunert

Svenja Kunert ist Psychologin, Vizepräsidentin des Instituts für Neurokompetenz und Expertin für Neurodivergenz. In ihrer Arbeit verbindet sie psychologisches Fachwissen mit einem praxisnahen, neurokompetenten Blick auf menschliches Erleben und Verhalten. 

Ihr Fokus liegt darauf, komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und daraus konkrete Handlungskompetenz für Alltag, Bildung und Begleitung abzuleiten.

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Unsere Mission ist es, Neurokompetenz zur Schlüsselkompetenz unserer Zeit zu machen. Durch fundierte Weiterbildung befähigen wir Menschen, neurologische Vielfalt zu verstehen und professionell zu begleiten.

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