Für Leitungen und Träger im Elementarbereich · Kostenfreies Erstgespräch, unverbindlich und online

Elternkompass · Online-Selbstlernkurs für Eltern

Von der ersten Auffälligkeit zur passenden Unterstützung: dein Elternkompass für die nächsten Schritte

Zeugnisvermerk, wiederholtes Lehrergespräch oder einfach ein ungutes Gefühl: Der Elternkompass führt dich durch vier klare Schritte, Beobachten, Ordnen, Abklären und Begleiten, damit du Gespräche vorbereitet führst und deinem Kind schon jetzt hilfst, ohne selbst zu diagnostizieren.

Direktkauf · in deinem eigenen Tempo

Institut für Neurokompetenz · Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001, zertifiziert durch TÜV NORD CERT · fachliche Leitung Svenja Kunert · wissenschaftliche Leitung Dr. med. Katharina Chu · Pioniere für Neurokompetenz seit 2019

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Beobachtungen statt Bauchgefühl

Du hältst konkrete Situationen, Auslöser und Auswirkungen fest, statt Verhalten pauschal zu bewerten.

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Vorbereitet statt überrumpelt

Du gehst mit einer klaren Grundlage in Gespräche mit Lehrkraft, Schule und Fachstellen.

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Handeln statt nur warten

Du unterstützt dein Kind schon heute im Alltag, auch während der Wartezeit auf einen Termin.

FÜR WEN GEDACHT

Erkennst du eure Situation wieder?

Wiederkehrende schulische Auffälligkeiten Erste oder wiederholte Lehrergespräche Vermerke im Zeugnis Übergang in die 5. Klasse Laufender oder geplanter Abklärungsprozess Diagnose vorhanden, Alltagsplan fehlt Wartezeit auf Ergotherapie

Was auf euch zukommt

  • akute Krisen oder Gefährdung: hier braucht ihr sofort persönliche fachliche Hilfe vor Ort

  • eine Ferndiagnose für dein Kind

  • Ersatz für ärztliche, psychologische oder therapeutische Behandlung

  • eine Garantie auf Diagnose, Therapieplatz oder Schulerfolg

„Für ein Klassenzimmer, das unterschiedliche Nervensysteme mitdenkt, nicht gegen sie arbeitet."

Warum das Thema jetzt entscheidend ist

Neurodivergenz ist Schulalltag, nicht die Ausnahme

Wahrnehmung, Reizverarbeitung und Stressreaktionen unterscheiden sich von Kind zu Kind deutlich. Für ein Kollegium zählt heute vor allem, wie sicher es mit dieser Bandbreite umgeht.

15 bis 20 %

der Menschen gelten als neurodivergent, je nach Quelle leicht abweichende Zahlen.

rund 25 %

der Schüler:innen geben an, sich der Schule nicht zugehörig zu fühlen.

0,72

Effektstärke der Beziehungsqualität zwischen Lehrkraft und Schüler:in auf die Lernleistung, eine der stärksten von über 130 untersuchten Einflussfaktoren.

46 %

der Lehrkräfte nennen Schülerverhalten als größte Herausforderung im Schulalltag.

Quellen: OECD, PISA 2022 (Well-being-Erhebung) · Hattie, 2009 · Deutsches Schulbarometer 2026, Robert Bosch Stiftung.

Rechtlich ist das kein Kann, sondern ein Muss: Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Schulen seit 2009 zu angemessenen Vorkehrungen für jedes Kind, unabhängig von individueller Fähigkeit (UN-BRK, Art. 24).

PROGRAMM

Der Elternkompass. Auf einen Blick

  • Format: Online-Selbstlernkurs mit Videolektionen, Übungen und Vorlagen
  • Struktur: 4 Schritte: Beobachten, Ordnen, Abklären, Begleiten
  • Fachliche Leitung: Svenja Kunert
  • Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Katharina Chu
  • Passend für: Eltern von Kindern ca. 8 bis 10 Jahre, rund um den Übergang in die 3. oder 5. Klasse, vor oder nach einer fachlichen Abklärung
  • Start & Zugriff: Direkt nach Anmeldung, in deinem eigenen Tempo
  • 4 Schritte: Beobachten, Ordnen, Abklären, Begleiten

  • Videolektionen & Vorlagen

  • Termin: nach eurer Jahresplanung

  • Widerruf

Preis wird vor Start bestätigt

Für eure Leitungsentscheidung

Was die Fortbildung für euer Kollegium bedeutet

Für euch als Schulleitung zählt vermutlich vor allem, was nach dem Seminartag bleibt. Aus der Erfahrung mit anderen Häusern sind das vor allem drei Dinge: Euer Kollegium arbeitet mit denselben Begriffen und denselben Kriterien, das verkürzt Fallbesprechungen spürbar. Die Belastung im Team sinkt, weil ein erheblicher Teil davon aus dem Gefühl entsteht, eine Situation nicht einordnen zu können. Und Elterngespräche über auffälliges Verhalten werden führbar, weil beide Seiten dieselbe Sache benennen können.

Was auf euch zukommt

  • Vorbereitung: keine, Materialien, Ablauf und Inhalte kommen vom Institut für Neurokompetenz

  • Ort: eure Einrichtung, euer Kollegium muss nicht anreisen

  • Ansprechperson: eine feste Bildungsmentor:in, vom ersten Gespräch bis nach dem Seminar

  • Zeit: ein Seminartermin passend zu eurer Jahresplanung, dazu die digitale Vertiefung im eigenen Tempo

„Du musst nicht bereits alle Antworten haben. Aber du kannst lernen, die Situation besser einzuordnen, Gespräche vorbereitet zu führen und dein Kind schon jetzt kompetenter zu begleiten.“

Haltung

Woran man ein neurokompetentes Kollegium erkennt

  • Neurodiversität im Unterricht verstehen

    Kinder nehmen wahr, verarbeiten und reagieren unterschiedlich. Ein neurokompetentes Kollegium weiß, wie sich das im Unterricht zeigt, und kann einordnen, warum ein Kind so reagiert, wie es reagiert.

  • Verhalten differenziert einordnen
    Hinter „stört", „verweigert" oder „eskaliert" stecken meist individuelle Wahrnehmungs- und Verarbeitungsweisen. Ein neurokompetentes Kollegium ordnet fachlich ein, statt vorschnell zu bewerten.

  • Potenziale erkennen und fördern

    Jedes Kind hat Stärken, die im Problemmodus unsichtbar werden. Ein neurokompetentes Kollegium macht sie wieder sichtbar, für das Kind selbst und für die Eltern.

2019

Pioniere für Neurokompetenz im DACH-Raum

2.500+

bereits fortgebildete Fachkräfte

ISO 9001

Qualitätsmanagement, zertifiziert durch TÜV NORD CERT

Leitung

Fachlich und wissenschaftlich verantwortet

Fachliche Leitung

Svenja Kunert

Studium Erziehungswissenschaften und Psychologie, systemische Familientherapeutin, Weiterbildungen in Traumatherapie, Neurodivergenz und Hochsensibilität. Verantwortet Aufbau und Inhalte der Neurokompetenz-Programme des IFN.

Wissenschaftliche Leitung

Dr. med. Katharina Chu

Fachärztin, begleitet die medizinisch-wissenschaftliche Fundierung der Neurokompetenz-Programme des Instituts für Neurokompetenz.

Fünf neurokognitive Profile

Was in jedem Klassenzimmer zusammenkommt

  • Autismus-Spektrum

    Kernbedürfnis: Vorhersehbarkeit und Struktur, eine sensorisch regulierte Umgebung, explizite statt implizite Kommunikation.

  • ADHS

    Kernbedürfnis: Bewegungsmöglichkeiten, kurztaktiges Feedback, Ansprache intrinsischer Motivation statt reinem Druck.

  • AuDHS

    Kernbedürfnis: Flexible Strukturen, die Vorhersehbarkeit und Bewegungsspielraum gleichzeitig ermöglichen.

  • Hochbegabung / 2e

    Kernbedürfnis: Ein passendes Anforderungsniveau ohne Unter- oder Überforderung, Raum für Tiefe und Spezialisierung.

  • Hochsensibilität

    Kernbedürfnis: Reizreduzierte Rückzugsmöglichkeiten, Zeit zur Verarbeitung ohne Zeitdruck, Wertschätzung für Tiefe.

Programm im Detail

Mehr als eine Fortbildung.

Die vier Module der neurokompetenten Schule.

Neurokompetenz beginnt dort, wo Bewertung endet und Verständnis beginnt. Ein Präsenzseminar vor Ort, geleitet von einer zertifizierten Bildungsmentor:in, plus digitaler Lernbereich mit 12 Stunden Videomaterial. Vier Module verbinden fachliches Wissen mit Methoden, die direkt im Unterricht ankommen.

Modul 1

Neurokognitive Vielfalt verstehen

Die fachlichen Grundlagen der Neurokompetenz für den Schulalltag. Das Kollegium entwickelt ein fundiertes Verständnis dafür, wie Wahrnehmung, Stressverarbeitung und Entwicklung Schülerverhalten im Unterricht beeinflussen, von Autismus-Spektrum über ADHS bis Hochsensibilität.

Modul 2

Verhalten im Unterricht neurokompetent einordnen

Provokation wird als Überaktivierung lesbar, Rückzug als Reizschutz, „Verweigerung" als Überforderung und „Stören" als Regulationsversuch. Das Kollegium lernt, Verhalten zu beobachten, ohne vorschnell zu bewerten oder zu sanktionieren.

Modul 3

Handlungsfähigkeit im Klassenzimmer

Praktische Strategien für herausfordernde Momente im Unterricht. Wie eine Lehrkraft auch unter Druck reguliert und beziehungsorientiert bleibt, mit neurokompetenter Kommunikation, Co-Regulation und Deeskalation.

Modul 4

Neurokompetente Schulkultur im Kollegium

Eine gemeinsame Haltung trägt nur, wenn sie im ganzen Kollegium verankert ist. Dieses Modul verbindet Fachwissen mit der Rolle der einzelnen Lehrkraft, für eine Schulkultur, die auch Eltern- und Schülergespräche souveräner macht.

Warum dieses Programm

Was dieses Programm von einer klassischen Fortbildung unterscheidet

  • Sichtbares Qualitätssignal
    Euer Kollegium trägt danach das Gütesiegel „Neurokompetente Schule", nach außen erkennbar für Eltern und Träger.

  • Klare Aufwandsgrenze
    Keine Vorbereitung, keine Anreise für euer Kollegium. Das Seminar findet bei euch statt.

  • Sofort einsetzbar
    Methoden für Regulation, Übergänge und Unterricht, direkt am nächsten Schultag anwendbar.

  • Passt sich eurer Jahresplanung an
    Der Termin richtet sich nach eurem Haus, nicht umgekehrt.

  • Fachliche Tiefe, die euren Ruf trägt
    Institut für Neurokompetenz, zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 durch TÜV NORD CERT, wissenschaftliche Leitung um Dr. med. Katharina Chu.

  • Staffelbar für Träger
    Bei mehreren Standorten ein gemeinsames Angebot statt vieler Einzelbuchungen.

  • Digitale Vertiefung inklusive
    12 Stunden Videomaterial, damit das Gelernte im Kollegium bleibt.

  • Direkter Draht
    Eine feste Bildungsmentor:in begleitet euch vom ersten Gespräch bis nach dem Seminar.

Neurokompetenz ist der Schlüssel für eine Schule, in der jedes Kind in seiner Einzigartigkeit verstanden und gefördert wird

01

Euer Kollegium erhält fundiertes Wissen über unterschiedliche Nervensysteme, etwa Hochsensibilität, ADHS, Autismus und weitere Ausprägungen, wie sie sich im Schulalltag zeigen.

02

Ihr bekommt praxisnahe Methoden für Regulation, Übergänge und Elterngespräche, direkt einsetzbar im Unterricht.

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03

Die Wirkung reicht über den Seminartag hinaus: im Unterricht, in der Elternarbeit und in der Zusammenarbeit im Kollegium.

04

Mit einem neurokompetenten Kollegium trägt eure Schule das Gütesiegel „Neurokompetente Schule", sichtbar für Eltern und Schulträger.

Häufige Fragen von Kollegien und Schulleitungen

Fragen, die uns von Schulen, Trägern und Einrichtungen regelmäßig gestellt werden.

  • Nein. Die Fortbildung stärkt die neurokompetente Haltung im Kollegium, sie ersetzt keine Diagnostik oder Therapie. Wo eine Situation ärztliche, psychologische oder therapeutische Einschätzung braucht, gehört genau diese Grenzziehung fest zur Fortbildung.

  • Der Preis richtet sich nach eurer Teamgröße und wird individuell besprochen. Im kostenfreien Erstgespräch bekommt ihr ein konkretes Angebot für euer Haus.

  • Das hängt vom Bundesland und Schultyp ab. Das klären wir gerne gemeinsam mit euch im Erstgespräch.

  • Fortbildungsbudget, Trägermittel oder Elternverein: Welcher Weg zu eurem Haus passt, schauen wir uns gemeinsam im Erstgespräch an.

  • Für das ganze Kollegium. Der Präsenztag findet in eurer Einrichtung statt und ist auf das Kollegium ausgerichtet, nicht nur auf die Schulleitung.

  • Nein. Das Präsenzseminar findet bei euch in der Einrichtung statt, euer Kollegium muss nicht anreisen.

  • Meistens ging es dabei um eine einzelne Diagnose, etwa ADHS oder Autismus. Unser Zugang ist der gemeinsame neurobiologische Nenner und die Übersetzung in den Schulalltag, nicht die nächste Diagnose.

  • Ja. Statt vieler Einzelangebote bekommt ihr ein gestaffeltes Angebot über alle Standorte, das besprechen wir im Erstgespräch.

Die Vision

Das Institut für Neurokompetenz setzt sich für eine Schule ein, in der unterschiedliche Nervensysteme verstanden, wertgeschätzt und neurokompetent begleitet werden. Dafür arbeiten wir mit den Kollegien, die täglich an der Basis stehen: im Klassenzimmer. Ein neurokompetentes Kollegium ist die Anlaufstelle, die Kinder und Eltern im Schulalltag brauchen.

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Unsere Mission ist es, Neurokompetenz zur Schlüsselkompetenz unserer Zeit zu machen. Durch fundierte Weiterbildung befähigen wir Menschen, neurologische Vielfalt zu verstehen und professionell zu begleiten.

KONTAKT

Institut für Neurokompetenz
Baumbachstraße 19
4020 Linz
office@neurokompetenz.org